Wirtschaftliche Transformation: Vision für nachhaltiges Wachstum

Usbekistan, mit seiner reichen Naturkulisse, wird unter Präsident Usbekistan Shavkat Mirziyoyev Zeuge einer wegweisenden Entwicklung. Die “Strategie 2030” des Präsidenten entwirft einen ganzheitlichen Zukunftsplan, der gezielte Investitionen und umfassende Reformen in allen Bereichen der Gesellschaft vorsieht. Der Schwerpunkt liegt auf einer nachhaltigen wirtschaftlichen Transformation, die ein jährliches Wachstum von 6-7 % anstrebt und das Bruttoinlandsprodukt bis 2030 verdoppeln will.

Wirtschaftlicher Aufschwung: Reduzierung staatlicher Einflussnahme und Förderung ausländischer Investitionen

Ein zentraler Bestandteil der Strategie ist die Verringerung staatlicher Einflussnahme zugunsten ausländischer Investitionen. Durch die Aufhebung des Staatsmonopols in 17 Wirtschaftsbereichen und die Erhöhung des Privatsektors auf 85 % soll eine dynamischere Wirtschaft entstehen. Ausländische Investitionen spielen eine Schlüsselrolle, mit dem Ziel, bis 2030 110 Milliarden US-Dollar anzuziehen.

Nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen: Fokus auf wertschöpfende Industrien

Usbekistan setzt auf die nachhaltige Erschließung natürlicher Ressourcen wie Kupfer, Gold und Uran, um wertschöpfende Industrien anzukurbeln. Die Sektoren Erdgasverarbeitung, Eisenhüttenindustrie und Kupferverarbeitung sollen gestärkt werden. Gleichzeitig strebt der Agrarsektor an, die Wertschöpfung durch die Umstellung von Rohbaumwolle auf Textilerzeugnisse zu erhöhen.

Gesellschaftliche Stärkung: Fokus auf Bildung und Gesundheitsversorgung

Die Strategie legt nicht nur Wert auf wirtschaftliches Wachstum, sondern auch auf soziale Entwicklung. Angesichts des Bevölkerungswachstums sind der Bau neuer Schulen und Kindertagesstätten geplant. Die Qualität der Bildung soll durch Zusammenarbeit mit Privatunternehmen und internationalen Experten verbessert werden, um qualifizierte Arbeitskräfte für die aufstrebende Wirtschaft zu fördern.

Förderung der Jugend: Die “Neue usbekische Schule”

Ein zentraler Punkt der Strategie ist die Förderung und Bildung der jungen Generation. Das innovative Programm “Neue usbekische Schule” revolutioniert das Bildungssystem, indem es praktische Fähigkeiten, kritisches Denken und moderne Lehrmethoden betont. Durch die Integration von MINT-Fächern und interaktiven Lerntechniken soll die Jugend für eine sich wandelnde Welt gerüstet werden.

Kreativität und Unternehmertum: Junge Talente fördern

Präsident Mirziyoyev engagiert sich nicht nur im Bildungsbereich, sondern fördert auch künstlerisches Engagement und unternehmerische Initiativen der Jugend. Plattformen für talentierte Künstler und die Erweiterung von Bibliotheken tragen dazu bei, eine Kultur des lebenslangen Lernens und der Selbstentwicklung zu fördern.

Infrastruktureller Fortschritt und globale Zusammenarbeit

Usbekistan betont die Bedeutung von infrastruktureller Entwicklung für wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt. Elektrifizierung von Eisenbahnen, Straßenbau und Ausbau touristischer Einrichtungen sind zentrale Elemente. Die Zusammenarbeit mit Zentralasien, Europa und China stärkt Usbekistan als regionalen Verkehrsknotenpunkt.

Kampf gegen Korruption und Modernisierung der Verwaltung

Die Strategie zeugt von der Entschlossenheit, gegen Korruption vorzugehen. Usbekistan strebt an, im Korruptionswahrnehmungsindex von Transparency International mindestens 50 Plätze zu verbessern. Gleichzeitig will das Land einen Platz unter den ersten 30 der E-Government-Rangliste der Vereinten Nationen erreichen.

Eine vielversprechende Zukunft: Usbekistans Weg bis 2030

Die “Strategie 2030” skizziert einen detaillierten Fahrplan für Usbekistans Zukunft. Wenn die ehrgeizigen Pläne von Präsident Mirziyoyev in Erfüllung gehen, wird sich in den nächsten sieben Jahren ein neues Usbekistan mit Wohlstand und Fortschritt formen. Die Strategie umfasst nicht nur wirtschaftliches Wachstum, sondern auch eine umfassende Stärkung der Gesellschaft, nachhaltiges Umweltmanagement und globale Zusammenarbeit. Die Welt beobachtet gespannt die ersten Schritte Usbekistans auf dem Weg des Wandels und steht bereit, aus den Erfahrungen des Landes zu lernen.

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